🟡 Vitamin D – das Universalvitamin


In Mitteleuropa ist von Oktober bis Ostern keine Vitamin-D-Produktion möglich. Ursachen sind einerseits die Absorption der UV-B-Strahlen durch die Atmosphäre und der im Winter niedrigere Sonnenstand sowie das Abfallen des Einströmwinkels zur Epiphyse. Dazu kommen noch die EinflĂĽsse der Technosphäre, die sich in den letzten Jahren sehr verstärkt haben.

Auch zeigt sich in den letzten Jahren, dass von April bis Ende September immer mehr Menschen einen Vitamin-D-Mangel aufweisen. Die Voraussetzungen ĂĽber die Haut sind ein klarer Himmel, Sonnenschein, zumindest unbedeckte Arme und Beine und natĂĽrlich – ganz wichtig – keine Sonnencreme, da diese die UV-B-Strahlen blockt.

Ein weiterer Faktor ist die Intensität der Sonne, wobei zwischen 10.30 und 15.30 Uhr die Aufnahme am größten ist. 15–20 Minuten in dieser Zeit reichen aus, um einen Bedarf von 10.000–15.000 Einheiten zu entwickeln.


Positive Eigenschaften von Vitamin D

Vitamin D hat sehr viele positive Eigenschaften – in der Prävention als auch in der Behandlung von Krankheiten.

• Herz-Kreislauf-Gesundheit

Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei. In Verbindung mit Vitamin K2 werden Gefäße wieder weicher und flexibler. Reduziert das Risiko von Herzinfarkt und gibt dem insuffizienten Herz wieder mehr Leistungsfähigkeit.

• Knochen

Vitamin K und D helfen, die Knochenstruktur zu erhalten.

• Steuerung der Kalzium-Konzentration

Vitamin D fördert die Absorption von Kalzium und Phosphor.

• Knochen und Muskeln

Vitamin D trägt zur Erhaltung gesunder Zähne bei. Es schĂĽtzt vor Osteoporose und Rachitis.
Unsere Muskulatur erlebt eine verbesserte Durchblutung, die intra-muskuläre Koordination wird verbessert und gleichzeitig kommt es zu einer höheren Mobilität und Beweglichkeit – besonders im hohen Alter wichtig.

• Immunsystem

Vitamin D stärkt, steuert und tunt das Immunsystem.Es bietet Schutz vor Infektionen (aktuell Covid-19 und Grippe) und vermindert Autoimmunreaktionen.
Besonders stark reduziert es Asthmahäufigkeit und deren Intensität.

• Zellgesundheit

Vitamin D hat Einfluss auf den Prozess der Zellteilung.

• Nervensystem

Vitamin D verhindert depressive Zustände in den langen Wintern, wenn wir keine Sonne bekommen.
Es schĂĽtzt vor Demenz (in Verbindung mit guten Omega-3- und speziell EPA-Fettsäuren).
Bei MS-Patienten wurden weniger SchĂĽbe beobachtet.

• Krebserkrankungen

Vorbeugend reduziert Vitamin D das Krebsrisiko um fast 70 %.Während einer Chemotherapie sollte Vitamin D weiter eingenommen werden, da es Nebenwirkungen abmildert.

• Diabeteshemmer

Vitamin D stabilisiert den Insulinstoffwechsel und reduziert den Blutzuckerspiegel.
Mit entsprechender Ernährung ist Diabetes fast ausgeschlossen.

• Schwangerschaft

Die Fruchtbarkeit der Frau steigt, ein regulärer Schwangerschaftsverlauf ist gegeben und eine reduzierte FrĂĽhgeburtsrate bis zu 75 % wird verhindert.


Tipps zur AuffĂĽllung von Vitamin D

Am besten lassen Sie den Vitamin-D-Wert im Labor messen.

ACHTUNG: Es gibt zwei Messmethoden: Nanogramm/ml oder Nanomol/l

  • Optimaler Spiegel (ng/ml): 40–60
  • Optimaler Spiegel (nmol/l): 100–150

Es gibt viele Weisheiten der Auffüllung – abhängig von Alter, Körpergewicht, Ernährung, Bewegung und mentaler Stabilität.
Wer sich regelmäßig bewegt, sich nach seiner Konstitution ernährt, mit seinem Konstitutionsgewicht lebt und einen niedrigen Stresspegel hat, wird mit 5.000 Einheiten pro Tag auskommen (Erwachsener).


Stress & Vitamin D

Ein zu hoher Stresspegel (z. B. Cortisol) fĂĽhrt zu Insulinschwäche, verbraucht Aminosäure TryptophanVitamin B und Magnesium, was zu Vitamin-D-Mangel, Reduzierung der GlĂĽckshormone und Melatoninmangel (Schlafhormon) fĂĽhren kann.

Faustregel:Pro 10 kg Körpergewicht = 1.000 Einheiten Vitamin DBei Kindern und Babys wird die Dosis an das Körpergewicht angepasst.

Eine tägliche Einnahme ist besser als eine Depotbildung, um Depotverzerrungen zu vermeiden.

Wichtig: Vitamin D ist fettlöslich â€“ also immer mit einer fettreichen Mahlzeit einnehmen.


Co-Faktoren von Vitamin D

Vitamin D hat mehrere Co-Faktoren: Magnesium, Vitamin A und Vitamin K2.

• Magnesium

Es gibt 14 verschiedene Magnesiumarten.
Eine gute Wahl ist z. B. Magnesiumkomplex 4 mit
Magnesiumoxid, -citrat, -malat und -taurat.
Auch Magnesiumorotat hat eine hohe Aufnahmefähigkeit.

• Vitamin A

Kann gut über die Ernährung aufgenommen werden:
Eier, grĂĽne, gelbe und rote GemĂĽse- und Obstsorten wie Karotten, Spinat, Brokkoli, Paprika, Kirschen oder Grapefruit.

• Vitamin K2

Ist nicht zwingend nötig, um Vitamin D einzulagern.
Wer jedoch unter Durchblutungsstörungen, spröden Venen oder Arterien leidet, sollte die Kombination mit Vitamin K2 einnehmen.


Empfehlung

Empfehlungen sind ein GrundĂĽbel unserer Zeit, da viele gute Produkte nur ĂĽber Empfehlungsmarketing erhältlich sind.
Gesundheit ist teuer geworden – denkt daran, dass man durch eine solide Lebensweise (wie ich sie euch in den Newslettern vermittle) nur noch wenige Superfoods benötigt, um gesund zu bleiben.

NatĂĽrlich sollte hinter allen Empfehlungen Wissen stehen – keine Halbwahrheiten und kein finanzieller Fokus.

Ich gebe euch in den Links einige persönlich getestete Empfehlungen. Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

– Günter Kasper –